Umzug selber machen
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Selber schleppen oder nicht hängt immer mit dem momentanen Kontostand zusammen. Und es ist unbestritten - wer seinen Umzug auf eigene Faust durchzieht, schont den Geldbeutel. Ein solches Vorhaben ist mit Strapazen und Muskelkraft verbunden, aber vor allem sollte es gut organisiert sein.
Da schadet Zeitdruck. Deswegen sollte man den Umzug gleich planen, nachdem man sich für die neue Wohnung entschieden hat. Das hat den einen Vorteil, dass Sie sich beim Einpacken der Kartons beim Ausmisten alter Sachen so richtig austoben können. Dadurch kommen nur noch Dinge in die neue Wohnung, die man wirklich braucht. Vor allem Dinge, die man nicht täglich benötigt, können schon Wochen vor dem Umzug in die Kartons wandern. Um eine Suchaktion zu vermeiden, sollten Sie die Kisten mit ihrem Inhalt beschriften. Dann muss das Adressbuch her. Welche Freunde und Bekannte stehen bereit, um beim Umzugstermin zu helfen? Das kann durchaus die Vorfreude auf die Einweihungsparty erhöhen. Allerdings ist eines zu beachten: Die Hilfe der Kumpels gilt als Freundschaftsdienst. Entsteht ein Schaden, sind sie nicht haftbar zu machen. Da ein Umzug in Eigenregie für die Freunde nicht gerade ein Spaziergang ist, sollten sie mit genügend Essen und Trinken bei Laune gehalten werden.
Steht dann die Truppe zum vereinbarten Termin bereit, muss noch ein passender Umzugstransporter gemietet werden. Und da gilt eine Regel: wer den Wagen mietet, muss ihn auch fahren. Da man nicht jeden Tag mit solch einem Auto durch die Gegend kutschiert, beachten Sie Abmessungen, Übersicht und Wendekreis des Transporters. Benützen Sie beim Abbiegen, Einparken und Wenden die Außenspiegel. Sinnvoll ist es, dass ein Helfer beim Rangieren den Fahrer einweist. Auch das Bremsverhalten ist zu beachten. Je schwerer die Ladung, desto länger der Bremsweg. Um unnötige Fahrten zu sparen und damit auch nichts zu Bruch geht, sind auch beim Beladen einige Punkte zu beachten.
An allererster Stelle steht einmal die Sicherheit im und am Umzugstransporter. Beim Beladen sollte immer eine Person stehen, die weiß, wie das Hab und Gut gestapelt werden soll. Große Elektrogeräte, schwere Kartons und Möbelstücke gehören auf den Boden des Transporters gestellt. Dadurch ist gewährleistet, dass der Schwerpunkt es Fahrzeugs möglichst tief liegt. Darauf kommen dann die stapelbaren Möbelstücke. Da fast jeder Umzugstransporter mit Ösen und Haken ausgestattet ist, können Sie flache und hohe Gegenstände wie Schranktüren und Spiegel an den Seitenwänden festzurren. Kleineres Umzugsgut passt gut in die entstehenden Lücken. Ganz zuletzt gehören leichte und empfindliche Gegenstände eingeladen. Sind dann alle Stücke im neuen Heim wohlbehalten angekommen, steht einer kleinen Umzugsparty mit Pizza und Bier nichts mehr im Weg. |
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