Rauchfangkehrer zu Aschedetektiven ausgebildet!
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Künftig kann das Verheizen von unszulässigen Material (behandeltes Holz, Müll, Plastik etc.) anhand der Asche nachgewiesen werden!
Die Tiroler Rauchfangkehrer haben in der Schweiz eine Ausbildung zur Aschenanalyse absolviert. Dadurch wird man künftig in der Lage sein, in Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde (Gemeinde) das Veheizen von unszulässigen Stoffen nachzuweisen.
In Holzfeuerungen darf gemäß Luftreinhalteverordnung nur unbehandeltes, trockenes Holz und Papier in geringen Mengen zum Anheizen verfeuert werden. Unbehandelt bedeutet dabei, Holz das nicht lackiert, gestrichen sondern naturbelassen ist, also keine Möbel, Eisenbahnschwellen, Schaltafeln, Spanplatten etc.. Holz gilt dann als ausreichend trocken wenn der Feuchtegehalt nicht mehr als 20% beträgt. Dieser niedrige Feuchtegehalt wird erreicht, wenn Holz mind. 2 Jahre im Freien unter Dach gelagert wird.
Wie können künftige Umweltsünder nun aber ausgeforscht werden. Meist gibt es bei der Behörde oder beim Rauchfangkehrer Nachbarschaftsbeschwerden wegen Rauch- und Rußbelästigungen. Nun kann die Gemeinden den Rauchfangkehrer beauftragen einen Lokalaugenschein vorzunehmen und dabei eine Aschenprobe entnehmen. Diese Probe wird dann, von einem der geprüften Ascheanalysten aus dem Kreis der Rauchfangkehrer untersucht. Dabei kann rasch und kostengünstig festgestellt werden ob unzulässige Materialien verheizt werden. Über die evtl. weitere Vorgangsweise entscheiden dann im Einzelfall die Gemeinde.
Es liegt im Interesse der vielen Besitzer von Holzfeuerungen, der Rauchfangkehrer aber auch der Politiker, dass die Holzverbrennung ordnungsgemäß erfolgt und nicht durch ein paar Ignoranten Müllverbrennern als Dreckschleuder und Umweltbelastung angesehen wird.
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