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Die kleinen Grünoasen IKEA Wien im Design-Fieber Weingut Gottschuly-Grassl Auracher Löchl Barbara Balldini
Urlaubszeit ist Reisezeit. Die einen düsen in sonnige Gefilde, andere machen es sich zuhause gemütlich. Wer keinen Garten hat, braucht auf seine Freikluftrelaxzone nicht verzichten, vorausgesetzt eine Terrasse oder ein Balkon sind vorhanden. Mit etwas Phantasie lassen sich diese in grüne Oasen verwandeln, die im Verglich mit so manchem Garten mithalten. Auf nach Baklonien!
Bei IKEA ist so manches anders als bei anderen Möbelhäusern. Die Kunden werden a priori geduzt (außer in der Schweiz), die Produkte tragen einzigartige Namen, deren Vergabe schon fast eine Wissenschaft ist. Einmal drinnen, muss man labyrinthähnlich durchs ganze Haus laufen, um wieder hinaus zu kommen und die Montage treibt einem mitunter neben Schweißperlen auch Verzweiflungsfalten beim Lesen der Anleitung auf die Stirn. Ob geliebt oder gehasst – IKEA hat das Wohnen verändert. Dem schwedischen Riesen wurden im deutschsprachigen Raum daher kürzlich einige Ausstellungen gewidmet.
Schauraum und Experimentierstube für alle Spielarten von Design, das will die Vienna Design Week sein. Vom 1. bis zum 10. Oktober ist es wieder so weit. Dabei sollen nicht nur Kenner der Szene, sondern ein breites Publikum angesprochen werden. Vollgepackt sollte das durchaus gelingen. Stars treffen auf Newcomer, Internationalität auf Intimität. Design formt unsere Alltagswelt und kann als elementarer und prägender Faktor der materiellen Kultur entdeckt und erlebt werden.
Einhergehend mit der Steigerung der Weinqualität schaffen immer mehr Winzer die dazugehörige stilvolle und anspruchsvolle Architektur. Mit der Erkenntnis, dass Weinliebhaber zur Verkostung von Topweinen auch ein entsprechendes Ambiente bevorzugen, eröffnete vor kurzem die Winzer Familie Gottschuly Grassl vom gleichnamigen Weingut ein entsprechendes Umfeld in Höflein-Carnuntum.
Sich im Restaurant von vorne bis hinten verwöhnen lassen und trotzdem ganz für sich sein? Das geht jetzt im „Auracher Löchl“ – dem kleinsten Brückenrestaurant der Welt in Kufstein in Tirol.
Wäscheständer, Bügelbrett, Modelleisenbahn. Finden sich diese oder ähnliche Dinge auch bei Ihnen im Schlafzimmer? Dann ist es möglicherweise an der Zeit auszumisten, meint Sexualpädagogin, Kabarettistin und Autorin Barbara Balldini und wartet mit Tipps zur sinnlichen Gestaltung des Schlafzimmers auf. Denn: Wie man sich bettet, so liebt man.
 Quelle: Neigungsgruppe Design

 Quelle: For Use Numen

 Quelle: Tomas Brabec

 Quelle: Tomas Brabec

 Quelle:  mischer'traxler

Wien im Design-Fieber

Julia Hitthaler  26.08.2010

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Schauraum und Experimentierstube für alle Spielarten von Design, das will die Vienna Design Week sein. Vom 1. bis zum 10. Oktober ist es wieder so weit. Dabei sollen nicht nur Kenner der Szene, sondern ein breites Publikum angesprochen werden. Vollgepackt sollte das durchaus gelingen. Stars treffen auf Newcomer, Internationalität auf Intimität. Design formt unsere Alltagswelt und kann als elementarer und prägender Faktor der materiellen Kultur entdeckt und erlebt werden.

Zehn Tage lang, vollgepackt mit über 80 Programmpunkten, wird Wien zum Mittelpunkt der europäischen Designszene. Ausstellungen, Vorträge, Präsentationen und Installationen: Das Festival-Angebot ist breit. Design soll der Öffentlichkeit schmackhaft gemacht werden. Neben Workshops finden sich im Vermittlungsprogramm daher heuer auch Designtouren per Bus auch zwei Design-Safaris mit dem Architekturzentrum Wien sind vorgesehen.

Spielerisches Erforschen und durchaus auch kritische Auseinandersetzung sind das Ziel. Nicht nur das „Produkt“ des Designs wird gezeigt, sondern Entstehungs- und Produktionsprozesse offengelegt. Die Festivalbesucher werden Design begegnen, das sich zunächst dem Schema von Gebrauchswert und Funktionalität entzieht um Bewusstsein zu erzeugen und Fragen aufzuwerfen oder auch einfach nur Spaß zu machen.

Warum Design? Diese grundsätzliche Frage diskutieren vier Persönlichkeiten der Designwelt im Rahmen des Festivals. „Für mich ist Design eine Geisteshaltung, eine Art des Beobachtens, des intuitiven Verstehens“, findet Gijs Bakker, Gründer von Droog Design, seine Antwort. Ein weiterer Gast ist der gebürtige Voralberger Stefan Sagmeister. Mit seinem New Yorker Designstudio war er bereits sechsmal für den Grammy nominiert, zweimal hat er ihn gewonnen. Neben ihm konnten der deutsche Produktdesigner Konstantin Grcic und die Französin Inga Sempé, Trägerin des Großen Designpreises der Stadt Paris, als Vortragende gewonnen werden.

Die Passionswege als Herzstück des Festivals laden Designer und Designteams dazu ein, in und mit ausgewählten Wiener Geschäftslokalen ortsspezifische Installationen zu schaffen. Sie zelebrieren das Spielerische und leben vom Spannungsfeld zwischen experimentellem Arbeiten und kommerziellem Rahmen.

In diesem Jahr steht der Wiener Bezirk Hernals im Mittelpunkt. Um dem Gebiet zu nachhaltigen Impulsen zu verhelfen, kooperiert das Festival mit der Gebietsbetreuung Hernals, insbesondere mit dem Pilotprojekt „Lebendige Straßen“. Dieses entwickelt alternative Nutzungsmöglichkeiten für den öffentlichen Raum. Neben zahlreichen anderen Aktionen lädt die Mailänder Gruppe „esterni“ zum Bau von „everybody’s bench“, einer in kreativer Interaktion mit den Bezirksbewohnern entstehenden Riesen-Holzbank.

Im „Labor“ können Designprozesse wieder live mitverfolgt werden. Gemäß dem Motto „Papermania“ ist dieses Jahr Papier Inspiration und Arbeitsmaterial. Die täglich um 17.30 Uhr stattfindenden Laborgespräche können Fachbesucher für theoretische Diskurse nützen. Einen interaktiven Publikumswettbewerb gibt es und heuer wird erstmals ein Preis für Young Design vergeben.

Der Startschuss zur Vienna Design Week fällt am 30. September um 19 Uhr in den prunkvollen Palais-Räumen des Liechtenstein Museums. Rund 1500 Gäste der Kreativbranche sind geladen. Erstmals wird beim Opening eine Ausstellung präsentiert: „Barocker Glanz und Stainless Steel“. Drei international renommierte Designteams – Studio Makkink & Bey (NL), Claesson Koivisto Rune (SW) und Olgoj Chorchoj (CZ) – inszenieren Tafelkultur mit Vergangenheit und Zukunft. Utensilien für den Genuss, das Tafeln und die sozialen Aspekte des Essens erfahren unterschiedlichste Interpretationen.

Ab 1. September ist das detaillierte Festival-Programm im Internet unter www.viennadesignweek.at zu finden.

 

Fotos: Neigungsgruppe Design,For Use Numen,Tomas Brabec, mischer'traxler

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