Die meisten österreichischen Immobiliensucher geben als Ziel ihrer Wünsche den Erwerb von Eigentum an. Dabei steht der Kauf eines Hauses an erster Stelle, danach folgt der Kauf einer Eigentumswohnung. Schließlich gelten Wohnimmobilien in Zeiten der Wirtschaftskrise als sicherste und ertragreichste Form der Vermögensbildung. Da bei einem Kauf vieles zu beachten ist, sollte man unbedingt auf den Rat eines Immobilienkaufmannes zurückgreifen.
Die Nachfrage nach sicheren Sachwerten wie Wohneigentum hält an. Besonders Anlage-und Vorsorgewohnungen stehen im Interesse von Anlegern. Schließlich gelten sie als sichere Investition und bringen Stabilität, Sicherheit und Ertrag. Durch niedrige Zinsen und die Sorge vor steigender Inflation wird die Nachfrage zudem noch angeregt. So können durch Mieterträge mögliche Teuerungen mit einer gewissen Verzögerung kompensiert werden.
Bei Kauf oder Verkauf einer Immobilie empfiehlt sich aber unbedingt der Rat eines Fachmannes. Denn bei einem unprofessionellen Verkauf lauern so manche Fehlerquellen. Diese können in einem zu hohen Kaufpreis, Parifizierungen, Widmungen oder im Geldflussmanagement liegen.
Wenn eine Liegenschaft von einem professionellen Makler verkauft wir, ist eine Erfolgshonorar zu bezahlen. Das liegt in der Regel bei drei Prozent des Verkaufspreises. Liegt der Kaufpreis unter 36336,43 Euro, darf der Makler vier Prozent verlangen. Dazu kommen 20 Prozent MwSt.
Wird ein unbefristeter Mietvertrag abgeschlossen, darf der Makler vom Mieter maximal drei Monatsmieten verlangen, bei einem befristeten Mietvertrag sind es zwei.
Schließlich erbringt der Immobilienmakler zahlreiche Vorleistungen: das reicht von Inseraten und der Bewerbung im Internet über Besichtigungen bis hin zur kompetenten Unterstützung der Immobilienbesitzer wie auch der Interessenten.
Das Honorar muss übrigens nur im Erfolgsfall bezahlt werden. Ist ein bestimmter Vertragszeitraum vereinbart, indem die Vermittlung nicht klappt, ist die Tätigkeit des Maklers kostenlos.