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Städtische Wohnoasen
  • Wohnungspreise AT und DEU
    Die Wirtschaftskrise hat zumindest auf dem Wohnungsmarkt keine nachhaltigen Folgen hinterlassen. Die Österreicher und die Deutschen müssen für Eigentumswohnungen tiefer in die Tasche greifen. Crisis what crisis? möchte man einen Covertext der britischen Band Supertramp bemühen. Auf dem Wohnungssektor zählt der Titel keineswegs.
  • Wohnhäuser
    Grund und Boden für Wohnhäuser werden immer knapper. In den letzten Jahren ist man damit sehr verschwenderisch umgegangen. Um Ressourcen zu sparen, raten Experten zum verdichteten Wohnbau.
  • Teure Mietpflaster
    Im internationalen Ranking der Mietpreise für Geschäftsräume in Spitzenlagen liegt Wien weltweit auf 12. So muss man in der Wiener Kärntnerstraße 260 Euro je Quadratmeter und Monat berappen. Peanuts im Vergleich zur internationalen Konkurrenz.
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Das knappe Gut - neue Formen des Wohnens

Redaktion Immotion  28.10.2010

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Grund und Boden für Wohnhäuser werden immer knapper. In den letzten Jahren ist man damit sehr verschwenderisch umgegangen. Um Ressourcen zu sparen, raten Experten zum verdichteten Wohnbau.

Nicht nur in der Stadt ist Grund und Boden mittlerweile rar, sondern auch in vielen Gemeinden des Umlands. Meistens wurden Häuser mit mindestens 500 Quadratmeter Fläche gebaut. Nach Ansicht vieler Architekten pure Raumverschwendung. Da kann es schon passieren, dass in einigen Gemeinden Österreichs Einfamilienhauswidmungen wieder umgewandelt werden.

Zum verdichteten Wohnbau zählen Reihen-und Doppelhäuser. Der Trend aber geht zu Konzepten, die mehrere Wohnformen wie Häuser und Wohnungen kombinieren. In Ländern wie Großbritannien und den USA schon seit vielen Jahren umgesetzt.Bauliche Richtlinien aus früheren Tagen wie Innenhöfe finden mehr Anklang. Das Ganze nennt man verdichtetes Bauen.

Wertvolle Fläche sparen, aber haben die Benutzer dabei auch ein Wohngefühl wie im Eigenheim? Für innovative Architekten ist dies kein Gegensatz. Ein verdichteter Flachbau ist mehr als das übliche Reihen-oder Doppelhaus. Man baut zum Beispiel ein Haus mit zwei Stockwerken und einer Wohnung darüber. Mittlerweile gibt es Konzepte und Planungen, bei denen Stadtvillen mit Dachterrassen, Einzelhäuser mit Gärten, Terrassen oder Dachwohnungen über eine bestimmte Fläche verteilt sind. Die Planer haben sich dabei an alte Dörfer oder Städte orientiert. Den vorhandenen Platz optimal nutzen. Dabei ist es für den Wohnfühlfaktor wichtig, die Größe der Anlagen bewusst klein zu halten. Niemand will schließlich in einem „Wohnkarton „ mit 400 und mehr Wohnungen sitzen.

Ein anderes innovatives Prinzip ist das Bauen in quadratwinkliger Form. Dabei werden Flächen L-förmig gebaut. Dadurch entstehen uneinsehbare Innenhöfe, zu denen die privaten Räume ausgerichtet sind. Maximale Wohnnutzfläche bei minimaler Grundstücksgröße also.

Hoch hinaus ist auch eine Lösung, wertvollen Platz zu sparen. Ein Konzept nach oben. Das Haus ist dabei gegliedert in drei Wohn-und Arbeitsebenen. Abgeschlossen sind die Bauten durch eine Dachterrasse.

Da die Erschließungskosten für ein freistehendes Wohnhaus immer stärker steigen, sind dies Konzepte nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht zukunftsweisend.

 

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Anna Ausserer
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