Immotion zeigt Ihnen die Klassiker der Weihnachts-Plätzchen und wünscht allen Lesern ein Frohes Weihnachtsfest!
Mandarinen, Maroni, Duft nach Zimt, Vanille und Glühwein: Ein untrügliches Zeichen dafür, dass Weihnachten wieder mit Riesenschritten naht. Somit wird es höchste Zeit, sich um die Versorgung mit Weihnachtskeksen zu kümmern. Und da sie selbstgemacht einfach am allerbesten schmecken, hat "immotion" für Sie die Rezepte der beliebtesten und leckersten Weihnachtsbäckereien zusammengetragen. Von Kokosbusserln bis zu Zimtsternen reicht die verführerisch-süße Palette. Um auf die Linie zu achten, dafür bleibt das restliche Jahr über noch genug Zeit.
Zimtsterne
3 Eiklar
250 g Staubzucker (fein gesiebt)
2 cl Kirschwasser (oder Zitronensaft)
20-30 g Zimt
350 g fein gemahlene Haselnüsse
100 g feine Marzipan-Rohmasse
Eiklar mit Staubzucker und Zitronensaft sehr steif schlagen. Bei Verwendung von Kirschwasser dieses erst in die fertig aufgeschlagene Masse einrühren. 1/3 der Schneemasse für die Glasur beiseite stellen. In die verbleibende Menge Zimt und Mandeln untermengen. 100 g Rohmarzipan einarbeiten. Teig auf einer mit fein geriebenen Mandeln oder Haselnüssen bestreuten Arbeitsfläche 8 bis 10 mm dick ausrollen. Sterne ausstechen. Den Ausstecher ab und zu in Zucker tauchen, damit sich die Masse leichter ablöst. Mit Eiweißglasur bestreichen und bei Raumtemperatur 5 bis 6 Stunden oder über Nacht antrocknen lassen. Auf ein Backblech setzen und im vorgeheizten Backrohr bei 175 bis 190 °C 5 bis 6 Minuten auf Sicht backen. Die Glasur sollte eine weiße Farbe und nur einen leichten Ansatz von Bräune aufweisen, die Sterne sollten innen noch weich sein.
Linzer Augen
100 g Staubzucker
200 g Butter
300 g glattes Mehl
1 Ei
Vanillezucker
Zitronensaft
Marillenmarmelade zum Füllen
Staubzucker zum Anzuckern
Zutaten rasch zu einem Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Dann 5 mm dick ausrollen und mit einem gezackten Ausstecher (ca. 8 cm Durchmesser) Scheiben ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und bei der Hälfte der Scheiben mit einer Lochtülle 3 Löcher ausstechen. Im vorgeheizten Rohr bei 180-190 °C 12 Minuten backen. Auskühlen lassen, mit Marillenmarmelade zusammensetzen und mit Staubzucker anzuckern.
Marzipan-Schoko-Ringerl
200 g Butter
100 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
200 g feine Marzipan-Rohmasse
5 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei
200 g Mehl
100 g Speisestärke
Schokoglasur
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Marzipan, Bittermandelaroma und Ei dazugeben und alles gut verrühren. Mehl und Speisestärke mischen und unter den Teig heben. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und Ringerl mit etwa 4 cm Durchmesser auf ein gefettetes Backblech spritzen. Bei 180 °C 10 Minuten lang goldgelb backen und ausgekühlt in Schokoglasur tauchen.
Rumkugeln
100 g Butter
4 EL Rum
1/2 Pkg. Back-Rum
175 g Vollmilchschokolade
175 g Zartbitterschokolade
1 Pkg. Schokostreusel
Puderzucker
Butter zerlassen, Schokolade zerbrechen und hinzufügen. Rum unter die Schokoladenmasse rühren und kalt stellen. Kugeln formen und in den Schokoladenstreuseln wälzen. Kugeln kalt stellen. Eignen sich wunderbar als Dekoration für Desserts, zum Espresso oder einfach pur. Beim Formen der Kugeln empfiehlt es sich, die Hände ab und an in gesiebten Puderzucker zu tauchen, die Schokomasse klebt dann nicht so an den Händen.
Elisenlebkuchen
350 g Eiweiß
600 g Zucker
7 g Hirschhornsalz
2 g Salz
375 g feine Marzipan-Rohmassse
600 g Mandeln, gerieben
60 g Nüsse, gerieben
120 g Mehl
120 g Orangeat
120 g Zitronat
10 g Zimt
5 g Nelken
Backoblaten
Eiweiß zu einem dichten Schnee schlagen. Hirschholzsalz und Salz in Wasser auflösen und dazugeben. Marzipan mit etwas Schnee glatt arbeiten. Den Rest Eischnee und alle anderen Zutaten untermischen. Jeweils 50 g Masse auf Oblaten aufstreichen und über Nacht trocknen lassen. Bei 150 °C abbacken.
Kokosbusserl
300 g Eiweiß
160 g Kristallzucker
320 g Kokosraspel
60 g Weizenmehl, weiß
250 g Zucker
Eiweiß und Kristallzucker zu Schnee schlagen. Restliche Zutaten vermischen und unter den Schnee heben. Die Masse auf Backpapier mit einem Teelöffel portionsweise aufsetzen. Backtemperatur 180 °C, Backzeit etwa 16 Minuten.
Vanillekipferl
300 g Mehl (glatt)
80 g Staubzucker
Prise Salz
80 g Walnüsse (gerieben)
2 Eidotter
200 g Butter (kalt)
1 Vanilleschote
Staubzucker zum Wälzen
Mehl mit Staubzucker, geriebenen Walnüssen und Salz vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken und Eidotter hineinschlagen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen auf dem Mehlrand verteilen und möglichst rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Folie umhüllt ca. 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Das Backrohr auf 170 °C vorheizen. Aus dem Teig Kipferl formen, nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im heißen Backrohr 12 bis 15 Minuten backen. Die gebackenen Kipferl in dem mit Vanillemark vermengten Staubzucker vorsichtig wälzen.
Schokoladentrüffel
Für 30 mittelgroße Trüffel
250 ml Crème-Double
275 g gute Halbbitter- oder Haushaltsschokolade, klein gehackt
40 g Butter
3 El Cognac, Whisky oder Likör
Kakaopulver zum Bestäuben (nach Belieben)
400 g Zartbitterschokolade zum Garnieren
Die Sahne in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die gesamte Schokolade auf einmal hineingeben. Langsam rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Butter unter Rühren schmelzen, dann Weinbrand hinzugeben. Durch ein Sieb in eine Schüssel geben und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Masse mit Klarsichtfolie abdecken und 4 Stunden bzw. über Nacht kalt stellen. Ein Backblech mit beschichtetem Backpapier belegen. Mit einem Esslöffel 30 Trüffel formen und auf das Blech setzen. Löffel ab zu in kaltes Wasser tauchen, damit die Masse nicht klebt. Zum Bestäuben eine dicke Schicht mit Kakao auf eine Schale geben und die Trüffel darin rollen und rund formen. Die Trüffel im Kühlschrank hart werden lassen.
Alternativ können die Trüffel auch in flüssiger Schokolade getaucht und beschichtet werden. Die Trüffel mit einer Pralinengabel einzeln in die geschmolzene Schokolade tauchen. Wenn die Schokolade kalt und hart wird, wieder erhiten.