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Rezepte
  • Weihnachtspunsch und Glühwein
    Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Schön langsam naht die Weihnachtszeit. Und wenn wir an die Weihnachtszeit denken, dann sollte uns doch auch der Punsch oder der Glühwein einfallen. Daher gibt’s heute einmal ein Rezept für einen Punsch.
  • Sonnenschein in der Tasse
    Die Tage werden kürzer, die Pullover dicker, der Herbstwind fegt bunte Blätter durch die Straßen. Heißer Tee wirkt in der kalten Jahreszeit wie Sonnenschein von innen. Man muss nur den richtigen für sich entdecken. Das Angebot an verschiedenen Sorten und Aromen ist schier unüberschaubar. Der österreichische Hersteller Sonnentor bietet biologische Tees von höchster Qualität.
  • followfish
    Nachhaltiger Genuss mit Rezepten von Starköchin Sarah Wiener! Für die Rinderzucht abgeholzte Regenwälder, leergefischte Meere, Medikamente und Hormone im Fleisch, unwürdige Haltungs- und Transportbedingungen, Gammelfleisch, Tierseuchen. Man kann diese Probleme negieren oder sich ihnen stellen.
  • Weihnachts Gebäck
    Immotion zeigt Ihnen die Klassiker der Weihnachts-Plätzchen und wünscht allen Lesern ein Frohes Weihnachtsfest!
  • Süßes oder Saures
    In wenigen Tagen ist es wieder soweit-nicht nur verkleidete Kinder ziehen am 31.Oktober um die Häuser, um etwas Süßes oder Saures geschenkt zu bekommen. Auch uns Erwachsene zieht es immer mehr auf die diversen Halloween-Partys, die mittlerweile auch in unseren Breitengraden überall gefeiert werden.
  • Durstlöscher
    Alle Jahre wieder: Pünktlich zur ersten Hitzewelle melden GetränkeherstellerInnen Rekorde bei den Verkaufszahlen. Je mehr man schwitzt, umso mehr muss man auch trinken, damit der Wasserverlust ausgeglichen wird und der Kreislauf in Schwung bleibt. Wer Abwechslung im Wasserglas liebt, ist mit frischem Leitungswasser und Säften aus heimischen Früchten bestens bedient.
  • Heimische Blütenküche
    Blumen machen den Sommer erst zum „richtigen“ Sommer und verbreiten Lebens-freude. Die hübschen Blüten, die oft direkt vor der Haustür zu finden sind, kommen auch auf dem Mittagsteller sehr gut an – das Auge isst ja bekanntlich mit! Viele schmecken noch dazu köstlich. Für diese hübschen Akzente bei Tisch bedarf es keiner energieaufwändigen Produktion und keiner Belastung unserer Umwelt. "die um-weltberatung" hat einige Tipps für die heimische Blütenküche zusammengetragen.
  • Naturprodukten
    Eine aktuelle OECD Studie, wonach österreichische Jugendliche besonders ungesund leben, gibt zu denken. In manchen Familien ist das Wissen über einen gesunden, nach-haltigen Lebensstil scheinbar verloren gegangen. "die umweltberatung" sucht deshalb Rezepte aus Naturprodukten für jede Jahreszeit, die zum Familienausflug mit mehr Be-wegung im Freien und zum Nachkochen verlocken!
  • Biogemüse
    Erntestart auf den heimischen Feldern! So bequem kann der Genuss von frischem Biogemüse sein: Einfach das passende Kistl auswählen, bestellen, und einmal wöchentlich kommt das Gemüse frisch ins Haus. "die umweltbe-ratung" gibt auf ihrer Website einen Überblick über die BioanbieterInnen.
  • Erntezeit für Frühlingsgemüse
    In den letzten Monaten bestand die saisonale Küche hauptsächlich aus Kohl, Kraut und Rüben. Ab Ende März vergrößert sich die Auswahl an erntefrischem Gemüse aus Öster-reich: Spinat, Radieschen und Spargel sind die ersten Frühlingsgemüse. Wann, welches Obst und Gemüse Saison hat, erfahren Interessierte mit Hilfe des Saisonkalenders, den "die umweltberatung" rechtzeitig zum Frühlingsbeginn neu aufgelegt hat.
  • Frühstart im Gemüsebeet
    Die Dicke Bohne (Vicia faba), auch bekannt als Sau-, Pferde- , Puff- oder Ackerbohne gehört zu den ältesten Kulturpflanzen Europas. Schon in der Bronzezeit wurden kleinkörnige Vorfahren dieser Pflanze angebaut, in Griechenland und im alten Rom war sie eine der wichtigsten Nahrungspflanzen. In privaten Gemüsegärten ist diese Leguminosenart weitgehend in Vergessenheit geraten. Schade, denn aus der Puffbohne lassen sich leckere Speisen zubereiten und für den Boden hat die Tiefwurzlerin eine äußerst wohltuende Wirkung! "die umweltberatung" hat dazu einige Tipps.
  • Wildkräuter
    In wenigen Wochen beginnt wieder die Kräutersaison! Wildkräuter sind eine schmackhafte Bereicherung für viele Gerichte und versorgen mit wertvollen Inhaltsstoffen. Außerdem fördern Bärlauch, Brennnessel und Co die Gesundheit.
 Quelle: Petra Nemec

 Quelle: umweltberatung

 Quelle: Doris Würthner

 Quelle: Magdalena Uedl

Heimische Blütenküche - Blüten als bunter Augenschmaus am Teller

Redaktion Immotion  29.07.2010

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Blumen machen den Sommer erst zum „richtigen“ Sommer und verbreiten Lebens-freude. Die hübschen Blüten, die oft direkt vor der Haustür zu finden sind, kommen auch auf dem Mittagsteller sehr gut an – das Auge isst ja bekanntlich mit! Viele schmecken noch dazu köstlich. Für diese hübschen Akzente bei Tisch bedarf es keiner energieaufwändigen Produktion und keiner Belastung unserer Umwelt. "die um-weltberatung" hat einige Tipps für die heimische Blütenküche zusammengetragen.

Wer beim nächsten Spaziergang Lust aufs Blumenpflücken bekommt, kann auch mit Hinblick auf das nächste Picknick oder die sonntägliche Kaffeejause zugreifen. Die Vielfalt an essbaren Blüten ist unendlich groß, einige besondere Schmankerl sind Basilikum, Chrysanthemen, Duftpelargonie, Gänseblümchen, Gebirgsnelken, Hibiskus, Holunder, Kapuzinerkresse, Lavendel, Löwenzahn, Malven, Primel, Ringelblumen, Schnittlauch, Thymian, Zitronenverbene oder Zucchini.

NÖ Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Das Angebot der Natur ist vielfältig und raf-finiert. Einem Ausflug in den Spezialitätenladen vor der Haustüre steht nichts im Wege, solange die SammlerInnen auf die Umwelt achten und die gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Ich wünsche viel Erfolg bei der NÖ Blütenküche!“

Petra Nemec, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung" hat einige Tipps fürs Sammeln parat: „Achtung! Nur Blüten von ungespritzten Pflanzen sammeln! Im eigenen Garten oder auf Wiesen, die nicht neben Spazierwegen, viel befahrenen Straßen oder landwirtschaftlich genutzten Flächen liegen, kann man die essbaren Blüten sammeln. Zierblumen aus Blu-menfachgeschäften sind nicht zum Verzehr geeignet, weil sie mit Dünger oder Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Mittlerweile gibt es aber schon einige Blumenfachgeschäfte, die essbare Blüten zum Verkauf anbieten.“

Vorsicht giftig:

Weiters sollte man nur Blüten sammeln (und auch essen), wenn man die Pflanzen eindeutig als essbar identifizieren kann! Blüten von Akelei, Christrose, Eisenhut, Fingerhut, Goldregen, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Oleander, Pfaffenhütchen, Rainfarn, Scharfem Hahnenfuss, Schierling, Seidelbast, Stechapfel, Steinklee oder Tollkirsche sind giftig. Bei Unsicherheit oder großer Sammelleidenschaft unbedingt ein Fachbuch zu Rate ziehen!

Kochbuch "Aufgedeckt! Appetit auf Klimaschutz"

Hier finden alle Interessierten köstliche Rezepte aus der Blütenküche sowie nützliche Kü-chentipps. Das Kochbuch wurde im Rahmen der Kampagne „So schmeckt Niederösterreich“ erstellt und soll Lust auf aktiven Klimaschutz beim Einkaufen und Essen machen.

Petra Nemec: „Die Rezepte sind im Verlauf der vier Jahreszeiten angegeben und im Hinblick auf regionale, biologische Zutaten bzw. natürlich auf ihren gesundheitlichen Wert ausgewählt. Zutaten aus der Natur, die im Garten, auf der Wiese oder im Wald wachsen, zu verwenden, ist aktiver Klimaschutz, weil lange Transportwege und aufwändige Produktion wegfallen.“

In diesem Kochbuch finden sich neben der Blütenküche auch schnelle Rezepte für wochentags, Ideen für die gelungene Kinderparty oder raffinierte Rezepte für ein Festmenü zu zweit, es gibt passende Rezepte für AnfängerInnen und Fortgeschrittene.

Rezeptvorschläge für die Blütenküche

Forellenfilets mit Thymian- oder Salbeiblüten

Zutaten: 4 Forellenfilets, ½ Tasse Thymianblüten oder Salbeiblüten, 1 Handvoll Salbeiblätter, 2 Knoblauchzehen, 2 EL fein gehackte Petersilie, 1 Tasse Semmelbrösel, 50 g Butter, 2-3 EL Weißwein, ca. 1/8 Liter Wasser, Saft einer Bio-Zitrone, Salz, Pfeffer

Zubereitung: Forellenfilets unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Knoblauch schälen, pressen und mit etwas Salz und Pfeffer mischen. Forellenfilets damit einreiben, mit Zitronensaft beträufeln und danach in den Semmelbröseln wälzen.

Butter in der Pfanne zerlassen und Salbeiblätter kurz anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Filets in der zerlassenen Butter beidseitig anbraten, mit Weißwein ablöschen, mit Wasser aufgießen und zugedeckt langsam garen. Filets aus der Pfanne nehmen, Fond mit Zitronensaft, angebratenen Salbeiblättern, Petersilie, Salz und Pfeffer nachwürzen und mit wenig Mehl binden. Filets anrichten, mit dem Fonds übergießen und mit Thymian- oder Salbeiblüten garnie-ren.

Eisige Blüten

Essbare Blüten von Veilchen, Gänseblümchen, Thymian oder Lavendel sind als Eiswürfel ein hübscher Blickfang: Im Ganzen oder zerkleinert in Eiswürfelbehälter legen und halb mit Wasser auffüllen. Nach dem Gefrieren eventuell nochmals eine Schicht Blüten darauf legen und wieder mit Wasser auffüllen, wiederum gefrieren lassen. Diese hübschen Eiswürfel sind bei Kinderpartys ebenso beliebt wie in Cocktails oder für Eisteegetränke!

"die umweltberatung"

 

Fotos: Petra Nemec,umweltberatung,Doris Würthner,Magdalena Uedl

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