Endlich ist er da der Sommer. Die Temperaturen klettern über den Siedepunkt, pures Saunafeeling. Was kann erfrischender sein als ein Sprung ins kalte Nass. Und wer einen Pool im Garten hat, spart sich die überfüllten Seen und Schwimmbäder. Doch auf die richtige Pflege kommt es an, damit man ungetrübte Badefreuden genießen kann.
Endlich ist er da der Sommer. Die Temperaturen klettern über den Siedepunkt, pures Saunafeeling. Was kann erfrischender sein als ein Sprung ins kalte Nass. Und wer einen Pool im Garten hat, spart sich die überfüllten Seen und Schwimmbäder. Doch auf die richtige Pflege kommt es an, damit man ungetrübte Badefreuden genießen kann.
Für hygienisch einwandfreies Wasser ist sowohl eine physikalische als auch chemische Wasseraufbereitung nötig. Denn Schwimmbeckenwasser verändert sich sehr schnell, wenn man auf die nötige Pflege verzichtet. Es wird trübe, oft grünlich, der ph-Wert steigt, bei hartem Wasser fällt Kalk aus und die ins Wasser eingeschleppten Mikroorganismen vermehren sich schnell.
Die Filtration des Wassers(physikalische Wasseraufbereitung) und die Zugabe von Wasserpflegeprodukten (chemische Wasseraufbereitung) sind für eine wirksame Pflege gleich wichtig.
Physikalische Wasseraufbereitung
Dabei versteht man die Umwälzung und Filtration des Wassers. Die Filterpumpe sollte etwa 6 bis 8 Stunden am Tag laufen .Dadurch wird das gesamte Wasservolumen mindestens 2-3-mal pro Tag umgewälzt. Sollte das Wasser trüb oder veralgt sein, sollte die Pumpe-neben chemischen Maßnahmen- solange durchlaufen, bis das Wasser wieder klar ist. Mithilfe eines Keschers oder eines automatischen Bodensaugers können Fremdkörper, die sich noch im Wasser befinden, beseitigt werden.
Filter
In privaten Schwimmbecken werden vor allem Sandfilteranlagen oder Kartuschenfilter verwendet.
Bei Sandfiltern erfolgt die Reinigung durch die Rückspülung. Diese sollte einmal pro Woche erfolgen, um den im Filtersand angesammelten Schmutz zu entfernen. Durch die Rückspülung wird auch jeweils eine gewisse Menge Schwimmbadwasser mir Frischwasser erneuert. Kein großer Zeitaufwand-Dauer 3 bis 5 Minuten.
Kartuschenfilter müssen ebenfalls gereinigt bzw. erneuert werden, Wöchentlich sollten hier mindestens 3% des Wassers durch Frischwasser ersetzt werden.
Chemische Wasseraufbereitung
Die Chlormethode
Die am meisten verwendete Art der Wasserpflege ist die Chlor-Methode. Nach dem Befüllen des Pools wird mittels eines Granulats der pH-Wert auf 7,2 bis 7,6 eingestellt. Eine Chlorlangzeittablette sorgt darüber hinaus für eine kontinuierliche Chlorierung und Entkeimung des Wassers. Damit das Chlor während des Sommers nicht zu schnell verbraucht wird, empfiehlt sich die Beigabe eines so genannten Chlorstabilisators.
Die Care-Methode
Noch einfacher als die Wasserpflege mit Chlor ist die Care- Methode, die allerdings nur für Pools mit Sandfilteranlage geeignet ist. Die erhältlichen Produkte enthalten neben einem Desinfektionsmittel ein Flockmittel gegen Wassertrübung, ein Algicid und einen pH-Stabilisator.
Die Wasserstoff-Methode
Für Chlorallergiker eignet sich am besten diese alternative Methode zur Wasserpflege. Granulate auf Wasserstoffbasis haben keinen Bleicheffekt auf Haut, Haare und Textilien. Sie reizen weder Augen noch Schleimhäute und sind absolut geruchlos.
Die Sauerstoff-Methode
Diese ist ebenso hautfreundlich wie die Wasserstoff-Methode. Sie garantiert bei richtiger Anwendung ein kristallklares und geruchloses Badewasser. Da Sauerstoff keine Depotwirkung besitzt, ist ein oftmaliges Nachdosieren mit Sauerstofftabletten notwendig.
Vorsicht im Umgang mit Chemikalien zur Poolpflege
1. Grundsätzlich dürfen verschiedene Chemikalien in konzentrierter Form nicht vermischt werden.
2. Niemals Wasser auf konzentrierte Chemikalien gießen. Immer die Chemikalien in ausreichend Wasser dosieren.
3. Sämtliche Chemikalien sollten kühl aufbewahrt werden.
4. Die Anwendungsvorschriften auf der Verpackung beachten
5. Alle Chemikalien so aufbewahren, dass sie für Kinder unerreichbar sind.