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Pools & Teiche
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    Wer´s hat, der tut's: Ein Sprung in den eigenen Pool schafft Abkühlung nach ei-nem heißen Arbeitstag! Allerdings schafft das Schwimmbecken im Garten auch Arbeit. "die umweltberatung" hat nützliche Informationen für PoolbesitzerInnen und gibt Tipps, wie sie bei Wartung und Pflege des Beckens die Umwelt schonen.
 Quelle: die umweltberatung

 Quelle: die umweltberatung

Rein ins kühle Nass

Redaktion Immotion  16.07.2010

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Wer´s hat, der tut's: Ein Sprung in den eigenen Pool schafft Abkühlung nach ei-nem heißen Arbeitstag! Allerdings schafft das Schwimmbecken im Garten auch Arbeit. "die umweltberatung" hat nützliche Informationen für PoolbesitzerInnen und gibt Tipps, wie sie bei Wartung und Pflege des Beckens die Umwelt schonen.

So richtig Spaß macht das Baden nur in sauberem Wasser. Staub, Blätter und Insekten, Haare, Schweiß, Schuppen und Sonnenöl belasten das Wasser. Regelmäßige Reinigung bleibt also nicht aus – auch beim Pool ist Vorsorge und Schmutzvermeidung aber besser als aufwändige Aufbereitung. Vor dem Baden da-her duschen – das bereitet auch gleich den Kreislauf auf den Temperaturwechsel vor – und Füße von Verschmutzungen reinigen. Ein kleines Becken mit Wasser vor dem Einstieg hält Erde und Gras draußen. An jedem zweiten Tag sollte der Pool außerdem mit dem Kescher gereinigt werden, auch der Bodensauger sollte regelmäßig verwendet werden.

Die richtige Technik bringt jede Menge Badespaß!

Nicht jeder Schmutz kann gänzlich vermieden werden. Durch eine richtig dimensionierte, gut funktionierende und regelmäßig gewartete Pool-Technik werden die Verschmutzungen weitgehend entfernt und damit der Einsatz von Chemikalien reduziert. Kartuschenfilter in der Pumpe müssen regelmäßig gewechselt werden. Sandfilter sollen einmal pro Woche rückgespült werden, um die Verschmutzungen zu entfernen. Umwälzsysteme und Skimmer sollen mindestens 8 Stunden am Tag in Betrieb sein, um das Wasser etwa zweimal am Tag über den Filter laufen zu lassen.

Die Wartung des Pools erspart Probleme für Gesundheit und Umwelt

Ganz ohne Chemie geht es dennoch nicht. Um das Wachstum unliebsamer Mikroorganismen zu verhindern, braucht es eine Desinfektion. Die beliebten und einfach zu dosierenden Produkte auf Chlorbasis sind zwar bequem, können aber der Gesundheit schaden. Die unbedenklichen Sauerstoff-Präparate wirken zwar genauso desinfizierend, sind aber kurzlebig und müssen entsprechend häufig nachdosiert werden. Häufig werden Mittel zur Flockung eingesetzt, diese bewirken ein Zusammenklumpen der feinen Schmutzstoffe, sodass diese im Filter hängen bleiben und leichter entfernt werden können. Diese zur Flockung eingesetzten Metallsalze reduzieren den Bedarf an Desinfektionsmitteln.

Abzuraten ist vom Einsatz von Kupfersulfat zur Desinfektion. Es ist zwar billig, kann aber zu Schäden an der Pool-Technik und Verfärbungen führen. Außerdem wirkt Kupfer giftig auf Pflanzen und kann sich im Boden anreichern.

Durchaus verzichten kann man auch auf Mittel zur Algenbekämpfung. DIin Daniela Capano von ''die umweltberatung'': „Bei guter Durchströmung des Beckens und op-timierter Flockung ist ein algenfreier Betrieb auch ohne Algizide möglich!“

Wohin mit dem Wasser am Ende der Saison?

Pools werden im Herbst zumindest teilweise entleert. Die Einleitung in den Kanal bedarf einer Vereinbarung mit dem Kanalbetreiber, das Einleiten in ein Gewässer ist wasserrechtlich bewilligungspflichtig. Am einfachsten ist daher die Verrieselung des Wassers am eigenen Grund. PoolbesitzerInnen sollten den Restchlorgehalt beachten und 10 Tage vor dem Entleeren keine Chemie mehr zusetzen.

"die umweltberatung"

 

Fotos: die umweltberatung

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