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    Ein Rasen muss ganz schön leiden in den harten Wintermonaten. Kein Licht, kein Sauerstoff, Druck von Schnee und Frost-kein Wunder, wenn der Rasen erst langsam wieder mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht. Nicht jeder will einen Golfrasen, aber auch eine gut gepflegte Wiese braucht Hilfe zum Start in die neue Gartensaison. Immotion zeigt, wie man dem Rasen das Frühlingserwachen leichter machen kann.
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Weiß raus, Grün rein-die Generalsanierung des Rasens

Redaktion Immotion  12.03.2010

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Ein Rasen muss ganz schön leiden in den harten Wintermonaten. Kein Licht, kein Sauerstoff, Druck von Schnee und Frost-kein Wunder, wenn der Rasen erst langsam wieder mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht. Nicht jeder will einen Golfrasen, aber auch eine gut gepflegte Wiese braucht Hilfe zum Start in die neue Gartensaison. Immotion zeigt, wie man dem Rasen das Frühlingserwachen leichter machen kann.

Grün soll er sein und kräftig. Wenn der Rasen nicht saftig-grün sprießt, dann kann der Rest des Gartens noch so schön sein-der Gesamteindruck bleibt traurig. Gerade im Frühjahr, wenn Schnee und Eis verschwinden und die gelb-braunen Rasenflächen frei gibt, runzeln Gartenbesitzer die Stirn. Ein ernüchternder Anblick. Doch wenn man sich rechtzeitig an die Arbeit macht, wird einem der grüne Teppich das ganze Jahr lang Freude machen.

Mähen und Entmoosen

Rasenmähen ist die wichtigste Pflegemaßnahme: Der wöchentliche Schnitt fördert die Verzweigung der Halme und trägt somit erheblich zu einem dichten und kräftigen Wuchs bei. Das Geheimnis ist ein sanfter, aber häufiger Schnitt. Als Faustregel gilt, dass bei jedem Schnitt nicht mehr als ein Drittel der Blattmasse entfernt werden darf. Werden nur die Spitzen beseitigt, regeneriert sich der Rasen schneller, da kürzere Blattspitzen schneller verrotten und nicht soviel Säure in den Boden eingetragen wird. Somit kommt es auch zu keiner Verfilzung. Wichtigste Regel beim Mähen: Die Messer des Rasenmähers müssen scharf sein. Bei starker Vermoosung sollte der Rasen mit der ersten Mahd auf 2,5 Zentimeter gekürzt werden. Anschließend wird ein Moosvernichter ausgebracht, der etwa zehn Tage einwirken muss.

Nachsähen

Nach der Moosentfernung sieht der Rasen oft traurig aus. Nackte Erde bleibt zurück. An schattigen und feuchten Stellen wächst überhaupt kein Grashalm mehr. Deshalb sollte der Boden beim Nachsähen mit einer Harke so gelockert werden, dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Anschließend die Rasensamen einsetzen und mit einem kleinen Rechen ins Erdreich einharken. Zum Schluss wird die Fläche mit den Füßen vorsichtig angetreten und angegossen.

Vertikutieren

Hält sich die Vermoosung in Grenzen, kann direkt nach dem zweiten Mähen vertikutiert werden. Unter Rasenfilz versteht man die unzersetzten Grashalme, die sich nach mehrmaligen Mähen in der Grasnarbe anreichern. Sie sind für die Belüftung des Rasens hinderlich und bilden ein perfektes Ambiente für Moos. Doch gegen Rasenfilz lässt sich auf zwei Arten zu Leibe rücken: Mit dem Vertikutierer, den man sich beim Gartenfachhandel auch ausleihen kann, wird die Grasnarbe im Frühjahr nach der zweiten, tiefen Mahd leicht angeritzt(1-2mm tief). Dabei entfernen die rotierenden Messer Rasenfilz und Moos. Das Gerät muss erst längs und dann quer über die Fläche geführt werden. Wichtig: der Rasen sollte beim Vertikutieren trocken sein.

Noch schonender, aber nicht so gründlich arbeitet ein Rasenlüfter. Er kämmt den Rasen wie eine Bürste durch, ohne in den Boden zu einzudringen. Gerade vor dem Düngen ist es wichtig, eine ausreichende Belüftung des Rasens zu gewährleisten.

Düngen

Eine wöchentliche Mahd pumpt den Boden aus. Die Gräser brauchen deswegen zusätzliche Nährstoffe, denn Nährstoffmangel lässt Moos und Unkraut Oberhand gewinnen. Deshalb ist eine regelmäßige Düngung wichtig . Die ideale Zeit dafür sind die Monate März und April, weil das stärkste Wachstum je nach Witterung von April bis Juni zu beobachten ist. Der Dünger wird am besten nach dem Vertikutieren ausgebracht. Die meisten Dünger geben ihre Nährstoffe kontinuierlich über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten ab. Es empfiehlt sich eine Nachdüngung im Juni. Es gibt aber auch sogenannte Langzeitdünger, die eine Wirkungsdauer von bis zu sechs Monaten haben. Ein Streuwagen ist dafür das ideale Gerät, um den Rasendünger gelichmäßig auf der ganzen Fläche auszubringen.

Auch wenn die letzten Schnee-und Graupelschauer noch drohen, kann man langsam mit den nötigen Vorbereitungen beginnen. Und der Garten kann mit den ersten längeren Wärme-und Sonnenperioden richtig aufblühen.

 

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