schöne, nackte Körper, kunstvoll bemalt und mit einer Show bombastisch in Szene gesetzt - die weltbesten Bodypainter treffen sich vom 27. Juni bis zum 3. Juli auf der Halbinsel in Pörtschach am Wörthersee zum World Bodypainting Festival. Lassen Sie sich verzaubern!
Es ist keine statische Leinwand, die diese Künstler bearbeiten. Ihre Kunstwerke leben, tanzen, bewegen sich, sind in ihrer farbenprächtigen Ausstrahlung vergänglich und stehen für ein bewusstes Körpergefühl. Umrahmt von wunderbarer Naturkulisse entfalten sich am Wörthersee besondere Kunstwerke bevor es auf die Showbühne geht.
30.000 Besucher werden erwartet und können auf Bodypainter aus 40 Nationen gespannt sein. An den drei Haupttagen vom 1. Bis zum 3. Juli gilt es, die Weltmeister in den verschiedenen Kategorien zu küren. Die Titel werden in „Pinsel/Schwamm Bodybainting“, „Airbrush“ und „Special Effects Bodypainting“ vergeben.
Am Freitagabend wird mit dem „World Fluor Award“ ein Nachtwettbewerb für UV-Effekte präsentiert. Die Modelle erleuchten unter dem Speziallicht und die Besucher können sich auf tolle, illusorische Effekte freuen.
Am Open Air-Gelände ist täglich von 10.30 bis 1:00 Uhr für abwechslungsreiches Programm gesorgt. Am Marktplatz und im Ausstellerbereich erfährt man alles rund um Bodypainting und kann natürlich viele Accessoires erstehen. Workshops und Vorträge rund um die Körperkunst, Fotografie und Make up werden ebenso angeboten.
Mode und Styling sind die Themen, um die sich beim Festival im Jahr 2011 alles dreht. Im „Fashion Park“ präsentieren Labels und Jungdesigner ihre Kollektionen und Arbeiten. Am 3. Juli wird der „Coture Award“ vergeben. Der Bodypainting Bewerb am Finaltag steht ebenfalls unter dem Motto „Haute Couture – the world of high fashion“.
Für den richtigen Beat sorgen Superstar Shaggy, Patrick Nuo, Pierre Sarkozy, Großstadtgeflüster, Ministry of Sound und weitere Bands und Top-DJs.
Bodypainting ist übrigens keine Erscheinung der jüngeren Vergangenheit, die aus der freizügigen Hippiebewegung entstanden ist. Das Bemalen des Körpers gibt es schon beinahe so lange wie die Menschheit. Diese Verzierungen erfüllten die unterschiedlichsten Zwecke und wurden meist zu besonderen Anlässen wie vor oder nach der Jagd, als Kriegsbemalung oder zum Beispiel zu Totenritualen getragen. Oft wurde dadurch auch die gesellschaftliche Stellung eines Menschen ausgedrückt.
Anfangs wurden Erdfarben verwendet, die mit Wasser, Fett oder Öl geschmeidig gemacht wurden.
Heute ist das Bodypainting Aktionskunst, die ihren Reiz mitunter auch aus ihrer Vergänglichkeit zieht. Die Werke halten meist nur einige Stunden. Nur Bemalungen mit Henna sind mehrere Wochen sichtbar.
Fotos: Michael Hartmann, Joe Aichner, Johann Stritzinger, Katharina Kamitz, Andre Matossich, Philipp Simonis, Susanne Esser
Fotos: Joe Aichner,Michael Hartmann,Johann Stritzinger,Katharina Kamitz,Andre Matossich,Philipp Simonis,Susanne Esser