z o t t e r Schokolade steht für Vielfalt, Qualität, Kreativität und Nachhaltigkeit
Die Erfindung der Schokolade
z o t t e r kreiert Schokolade für individuelle Menschen, die bewusst genießen. Im
Vordergrund steht immer der Mensch, der Geschmack und die öko-soziale Verantwortung,
die wir für unsere Welt tragen.
z o t t e r schneidert keine Produkte für den Markt zu, macht keine Kompromisse, sondern geht ganzheitlich und konsequent seinen Weg. Die Kakaobohne, der Ursprungsrohstoff der Schokoladen bietet eine riesige Viefalt von Aromen, man schätzt an die 1.000 Aromenkomponenten. Diese Aromen paart z o t t e r mit der Vielfalt, die uns die Natur bietet. Heraus kommen dann Kreationen wie Erdmandeln mit Mandarinen, Baobab und Bananen und Sauerstoff, mit Apfelbalsamessig. Vielfalt entsteht im Kopf. Wenn wir die Vielfalt genießen, dann wollen und müssen wir sie auch schützen (Stichwort: Artenvielfalt). Seit 1992 erforscht Josef Zotter die Welt der Schokoladen. Der Kreativ-Chocolatier aus Riegersburg (Oststeiermark) hat es geschafft die Welt der Schokoladen zu verändern. Mit den handgeschöpften Schokoladen ist es Zotter gelungen unser vertrautes Schokoladenweltbild ins Wanken zu bringen. Seine handgeschöpften Schokoladen sind Kult.
Mit den gegossenen Schokoladen-Klassikern Labooko und Mitzi Blue katapultiert uns z o t t e r wieder in eine neue Genuss-Ära. Fruchtschokoladen kennt man, aber was Zotter hier macht, sind nicht irgendwelche Schokoladen mit Früchten drin, sondern Früchte, die sich direkt in Schokolade verwandeln. Wie beispielsweise getrocknete Erdbeeren aus denen eine wunderbar duftende, rosarote Schokolade entsteht. Das ist eine ästhetische und geschmackliche Innovation im Bereich Schokolade. Da fragt man sich natürlich, weshalb in der 2000-jährigen Schokoladengeschichte niemand vorher auf die Idee gekommen ist, Schokolade aus Früchten zu machen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass meistens keine Kreativen an den Produktionsmaschinen stehen, sondern nur Leute die Aufträge realisieren, die irgendwo an einem Schreibtisch entstanden sind. In einem Familienbetrieb wie bei z o t t e r ist das anders, die Wege sind kürzer und die Idee geht vom Kopf sozusagen direkt in Produktion.
Konsequent hat Josef Zotter in seine Produkte investiert. Seit 2004 ist er beim fairen Handel dabei, 2005 folgte die Umstellung auf BIO und 2006 hat er sein eigenes SchokoladeWerk eröffnet. Damit ist er europaweit der Einzige, der Schokolade von der Bohne weg (bean-to-bar) ausschließlich in Bio- und Fair-Qualität produziert!
Bean-to-bar – Von der Bohne bis zur Schokolade
Mit der Eröffnung des SchokoladeWerks hat Josef Zotter als einer der wenigen Qualitätschocolatiers weltweit nun alle Produktionsprozesse der Schokoladenerzeugung im Haus: Von der Röstung der Kakaobohnen über das Walzen bis hin zum edlen Schliff in der Conchieranlage wird alles mit dem größten Feingefühl selbst gemacht. Damit positioniert sich z o t t e r ganz klar gegen standardisierte Massenproduktion und die Konzentration des Schokolademarktes. In seinem SchokoladeWerk gibt es keine 08/15- Verarbeitung. Jeden Kakaotyp behandelt z o t t e r ganz individuell, indem er die Verarbeitung auf den Charakter des Kakaos abstimmt. Es geht um die Besonderheiten des jeweiligen Kakaos – um die Feinheiten und Extravaganzen und die aromatischen Ursprünge von Schokolade.
Insgesamt sollten wir wirtschaftlich genau in die Richtung weiterdenken. So lautet Zotters Plädoyer: Wir brauchen nicht noch mehr Produkte am Markt, sondern Menschen, die ihre Produkte leben und Sachen schaffen, die Persönlichkeit und Charisma besitzen. In der langen logistischen Kette vom Produkt zum Kunden darf der Mensch nicht verloren gehen.
Schoko-Laden-Theater
Der gesamte Entstehungsprozess wird im Schoko-Laden-Theater für Besucher transparent und erlebbar gemacht. 170.000 Besucher pro Jahr blicken direkt in die Produktion. Sehen wie Schokolade von der Bohne weg gemacht wird und wie bei z o t t e r gearbeitet wird. Jeder Schritt wird erklärt und zwischendurch gibt es einige kreative Naschstationen, wie die Trinkschokolade „online“. Da fahren die Trinktafeln in der kleinsten Gondelbahn der Welt vor den Besuchern spazieren, die müssen sie nur rausfischen und sich daraus eine schöne Trinkschokolade mischen.
Der Rohstoff
Regionales im globalen Zusammenhang. Die Hauptbestandteile der Schokolade wie Kakao und Rohrzucker gedeihen nicht auf den Feldern vor der z o t t e r Schokoladen Manufaktur. Trotzdem gelten für Zotter die gleichen Maßstäbe. Er will nah dran sein und regionale Qualität. Deshalb kauft er seine Rohstoffe auch bio-zertifiziert und fair-gehandelt ein. Seit 2001 reist Zotter regelmäßig in die Kakao-Anbaugebiete. Denn Qualität beginnt beim Rohstoff und Anbau vor Ort. Seinen edlen Kakao bezieht er hauptsächlich aus Süd- und Mittelamerika, konkret aus Ecuador, Peru, der Dominikanischen Republik, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Brasilien, Bolivien und neuerdings auch aus Indien und dem Kongo.
Seit 2004 ist z o t t e r fester Lizenzpartner von FAIRTRADE Österreich, seit 2008 besteht außerdem auch mit dem schweizer Kontrollinstitut IMO eine enge Zusammenarbeit. Mit seinen Kakaobauern steht er in einer partnerschaftlichen Beziehung. Er weiß, dass Spitzenqualität ihren Preis hat und zahlt dafür Preise weit über dem Weltmarktniveau. Darüber hinaus arbeitet z o t t e r engagiert mit den Kakaobauern zusammen und fördert aktiv soziale Projekte, um die Qualität der Ernten zu verbessern, Arbeitsprozesse zu optimieren und Edelkakaobestände wie die des Criollos weiter auszubauen und somit auch die Lebenssituationen der Kakaobauern nachhaltig zu verbessern. Qualität ist die Chance für die Kleinbauern, um sich gegen die Massenproduktion am Markt behaupten zu können. Denn laut Josef Zotter, „tragen wir als kakaoverarbeitender Betrieb Verantwortung für die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern in der Dritten Welt. Der faire Handel ist die Chance für die Kleinbauern und PlantagenarbeiterInnen in den Anbauländern. Sie können sich von den schwankenden Weltmarktpreisen emanzipieren und eine gesicherte und selbstbestimmte Existenz aufbauen, in der Kinderarbeit und Ausbeutung der Umwelt ein Fremdwort sind.“
BIO
Das gesamte z o t t e r Sortiment wird samt Raritäten wie Bird's Eye Chili und Marc de Champagne in BIO hergestellt. „Für uns war es wichtig, kein Spartenprodukt mit Bio- Label herzustellen, sondern ganzheitlich, sprich das gesamte Sortiment, in Bio herzustellen. Da wir von Beginn an auf Qualität und Regionalität gesetzt und auf Konservierungsmittel, künstliche Aromen und dergleichen Glanzstoffe der Chemie-Industrie verzichtet haben, war Bio für uns ein konsequenter Weg.“
Think Green!
In Anbetracht der ökologischen und sozialen Situation in unserer Welt, ist jeder gefordert sich Gedanken zu machen und dem natürlich auch Taten folgen zu lassen. Der ökologische Fußabdruck pro Europäer misst 4,7 ha. Aber die weltweit verfügbaren Fläche würde nur 1,8 ha pro Kopf erlauben. Wir müssen also kurzer treten, um die Kapazitäten unserer Erde nicht auszubeuten. Anders ausgedrückt heißt das, wir tragen Verantwortung und sollten nicht auf Kosten der Ärmsten dieser Welt leben.
Das öko-sozial verantwortliches Wirtschaften erfolgreich ist, stellt z o t t e r seit Jahren unter Beweis. Das eine ist die Entscheidung nur bio- und fairgehandelte Rohstoffe zu verwenden, das andere sind einige nachhaltige Folgeentscheidungen. Die Verpackung der z o t t e r Schokoladen wird auf umweltfreundlichem Papier mit umweltfreundlichen Farben bedruckt, auf die Glanzbeschichtung wird verzichtet. Außerdem verwendet z o t t e r Bio-Plastik. Die gesamte Produktion wird mit Ökostrom versorgt, zum größten Teil wird der Strom durch die eigene Photovoltaikanlage, die am Hang hinter der Manufaktur installiert wurde, erzeugt. Selbst die Kakaoschalen landen nicht auf dem Müll, sondern werden im eignen Dampfkraftwerk in Wärme gewandelt, das E-Mobil des Chefs und vieles mehr. Denn Veränderungen finden eben auch im Alltag statt.
Unsere Projekte
Essbarer Tiergarten
Das gesamte Areal um die Manufaktur (21 ha) verwandelt Zotter gerade in einen „Essbaren Tiergarten“. Im „Essbaren Tiergarten" geht es um den Komplex Tier - Fleisch - Menschen. Unter dem Motto „Leben und leben lassen“ können Besucher in dieser Art kreativem Bio-Bauernhof alte Nutztierrassen kennen lernen, die artgerecht gehalten werden. Hier leben die Tiere, die die Mitarbeiter der Manufaktur später in der Bio-Kantine zu essen bekommen. Für Besucher gibt es ebenfalls eine Auswahl an Gerichten vom eben gesehenen Tier. Zotter will damit das absurde Spiel umkehren, dass man einerseits nicht wissen will, wie das Tier aus dem Supermarktfleischpackerl gelebt hat und das man andererseits Tiere, die man streichelt und denen es gut geht, nicht verspeisen möchte. Mit Mobile Egg, Am Vieh Theater, der Bach-Gstättn und vielem mehr ist der Essbare Tierpark ein genussvolles und humorvolles Plädoyer für artgerechte Tierhaltung.
Ein Waldstück
Pro verkaufter Waldstück-Schokolade pflanzt z o t t e r einen Baum im Regenwald. Das heißt, Zotter engagiert sich in dem vom WWF und den österreichischen Bundesforsten geleiteten Projekt in Laos. Laos ist eines der südost-asiatischen Länder, das noch die größten, zusammenhängenden Waldgebiete aufweist. Das genaue Wirkungsfeld ist das Schutzgebiet „Xe Pian“, der Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Tigers. In „Xe Pian“ soll der noch intakte Regenwald vor Abholzung geschützt werden. Zotters „Waldstück“- Bäume werden als Anreicherungspflanzungen mit einheimischen Baumarten in ausgewählten Korridoren gepflanzt, die Schutzgebiete miteinander verbinden. Dadurch entsteht ein großflächiger Lebensraum mit hoher Biodiversität. Ab Jänner wird Zotter die aktuellen Baumzahlen und die Gebiete online publizieren, damit das Projekt für den Verbraucher transparent wird.
Ziegen für Burundi
Die neue Produktfamilie Lolly Tops startet mit einem Hilfsprojekt. 10 Cent pro Lolli gehen an das Caritas Projekt „ZIEGEN FÜR BURUNDI“. Eine Ziege ist Soforthilfe in Not. Sie sichert das Überleben einer ganzen Familie. HELFEN IST GANZ LEICHT: www.caritas.at
Der Look
Wenn Josef Zotter den Geschmack revolutioniert, zieht sein Art Director Andreas h. Gratze gern mit. Sein Schoko-Design besticht durch bildnerische Kraft, Detailreichtum und Humor. Lieber leichtfüßig statt streng geometrisch. Jede Kreation wird neu geschöpft, sodass ein sehr abwechslungsreiches und vielfältiges Sortiment die Blicke fängt. Für die Labookos ließ sich der Künstler von den Kakao-Protagonisten aus Brasilien, Panama, Costa Rica etc. inspirieren. Im neo-realistischen Design macht er sie zu Stars. Das Design wurde mit dem IF packaging award 2008 ausgezeichnet und ist für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009 nominiert worden. Bei der Verpackung setzt Gratze auf umweltfreundliches Papier und umweltfreundliche Farben.
Wenn Sie noch Fragen haben, sind wir gern für Sie da!
Die süßen Seiten des Lebens wünschen
z o t t e r Schokoladen Manufaktur GmbH • Bergl 56 • 8333 Riegersburg • Austria
Tel.: 0043 – (0)3152 – 5554 • Fax: DW –22 • schokolade@zotter.at • www.zotter.at
Fotos: H. Lehmann,E. Schwarze,C. Jungwirth,K. Trummer,J. Zotter