Seit ein paar Wochen riecht es aus Gärten und Terrassen wieder nach leckerem Fleisch und Würstchen. Sommerzeit ist Grillzeit. Ein lauer Abend mit der Familie oder Freunden, schnell wird beim Grillen daraus eine gesellige Runde. Aber es sind auch einige Dinge zu beachten, dass der Grillabend ein Erfolg wird.
Die Auswahl an unterschiedlichen Grilltypen ist inzwischen riesig. Jedes Grillmodell hat seine Vor- und Nachteile. Bekannte und Verwandte, sofern sie auch Grillliebhaber sind, können ihre Erfahrungen weitergeben. Die meistgestellte Frage ist aber, ob man sich für einen Holzkohle- oder Gasgrill entscheiden soll.
Holzkohlegrill
Grillfundamentalisten schwören darauf. Für sie ist das Anheizen des Holzkohlegrills eine Frage der Überzeugung. Diese Griller gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Variationen. Wichtig vor allem ist, dass der Grill eine stabile Ausführung hat. Als Brennstoff wird entweder Holzkohle oder Grillbriketts verwendet. Durch den aufsteigenden Rauch bekommt das Grillgut seinen typischen rauchigen Geschmack.
Von 10 bis 1000 Euro reicht die Preisspanne. Billige Modelle sind nicht zu empfehlen, weil sie schnell rosten und auch durchglühen. Besser ist ein emaillierter Holzgriller, da er wetterfest ist und kaum rostet. Empfehlenswert sind auch Edelstahlgriller. Nachteil der Holzkohlegriller- sie sind schwerer zu reinigen als die Gasgriller, da sich der Rauch auch am Griller festsetzt. Auch die bei der Verbrennung entstehende Asche kann Probleme verursachen, wenn sie durch Zugluft oder Wind aufgewirbelt wird und sich am Grillgut festsetzt.
Gasgrill
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt, lautet ein altes Sprichwort. Wenn als der Rauch des Holzkohlegrills die Nachbarschaft belästigt, ist der Gasgrill eine gute Alternative. Man hat nicht das Ritual des Anzündens, aber Hitze auf Knopfdruck ist auch nicht zu verachten. Viele Holzkohlfans glauben, dass nach ihrer Methode das Grillgut mehr Geschmack zeigt. Tests haben aber ergeben, dass keinerlei Unterschied besteht. Wer es aber besonders rauchig mag, kann Holzchips verwenden.
Auch beim Gasgriller ist auf eine standfeste Ausführung zu achten. Da Gasgriller extrem heiß werden, kann es notwendig sein, das Gas zuzudrehen, wenn die Hitze zu groß ist. Da man Grillkohle auch am Wochenende kaufen kann, allerdings keine Gasflaschen, sollte man genügend auf Vorrat haben. Besonders Kugel- Gasgriller sind empfehlenswert. Mit diesen Modellen kann man sehr einfach und bequem grillen.
Grilltipps
Damit der sommerliche Grillabend kein Reinfall wird, hier einige Grilltipps:
Vorzugsweise verpacktes und unmariniertes Fleisch kaufen. Untersuchungen der Lebensmittelkontrolleure haben ergeben, dass verpacktes und nicht mariniertes Fleisch seltener zu beanstanden war, als unverpackte und marinierte Ware.
Fleisch möglichst kurzfristig vor dem geplanten Grillfest einkaufen
Auf das angegebene Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum bei verpackten Fleischwaren achten.
Fleisch am Vortag marinieren und, wenn überhaupt, erst unmittelbar vor dem Grillen salzen. Frische Kräuter erst nach dem Grillen aufstreuen, da diese sonst beim Grillen verbrennen.
Zum Marinieren am besten Oliven-oder Rapsöl verwenden, denn diese sind aufgrund ihrer Zusammensetzung besonders geeignet. Wer exotisch grillen will, sollte Erdnuss- oder Traubenöl verwenden.
Grillfleisch solange wie möglich gekühlt lagern und vor Insekten schützen.
Zum Wenden des Fleisches eine Grillzange verwenden. Bei einer Gabel tritt Fleischsaft aus, dadurch wird das Fleisch trocken.
Grillfleisch nach dem Grillen kurz rasten lassen, das Fleisch schmeckt dann saftiger, weil beim Schneiden weniger Saft austritt.
Fortsetzung folgt