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  • IKEA
    Bei IKEA ist so manches anders als bei anderen Möbelhäusern. Die Kunden werden a priori geduzt (außer in der Schweiz), die Produkte tragen einzigartige Namen, deren Vergabe schon fast eine Wissenschaft ist. Einmal drinnen, muss man labyrinthähnlich durchs ganze Haus laufen, um wieder hinaus zu kommen und die Montage treibt einem mitunter neben Schweißperlen auch Verzweiflungsfalten beim Lesen der Anleitung auf die Stirn. Ob geliebt oder gehasst – IKEA hat das Wohnen verändert. Dem schwedischen Riesen wurden im deutschsprachigen Raum daher kürzlich einige Ausstellungen gewidmet.
  • Landhaus-Wohnen
    Eine neue Interpretation des feinen Landhaus-Wohnens liefert Wetscher mit dem Möbelprogramm „Landart“. Und das kommt direkt aus den eigenen Werkstätten in Fügen im Tiroler Zillertal.
  • Grüne Erde
    Bioprodukte stehen längst nicht mehr nur im Kühlschrank. Ein Vorreiter, der ökologisches und soziales Verantwortungsbewusstsein daheim einziehen ließ, ist Grüne Erde. Heute gibt es neben Möbeln, Matratzen, Textilien, Accessoires auch Naturkosmetik, Lebensmittel und eine eigene Hotellinie.
  • Die Renaissance
    Präzises, feines Handwerk, internationaler Designanspruch und Leidenschaft für schöne Möbel, das vereint die österreichische Möbelmanufaktur Wittmann. Mode und Polstermöbel, so der Ansatz, sind eng verwandt. Bei beiden geht es neben der Optik um Stofflichkeit, Haptik und Materialität.
 Quelle: Wetscher

 Quelle: Wetscher

 Quelle: Wetscher

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Modernes Landhaus-Wohnen

Julia Hitthaler  15.07.2010

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Eine neue Interpretation des feinen Landhaus-Wohnens liefert Wetscher mit dem Möbelprogramm „Landart“. Und das kommt direkt aus den eigenen Werkstätten in Fügen im Tiroler Zillertal.

Es hat sich abgezeichnet: Gerade in Zeiten kriselnder Wirtschaft setzen die Spitzenunternehmen bei Mode, Möbeln und Einrichtung auf Handwerk sowie zeitloses Design und damit auf handfeste, wertbeständige, hochwertige Qualität anstatt knalligem, kühlem Trash, Schnelllebigkeit und Austauschbarkeit.

Bei Wetscher hat dieser Zugang ohnehin eine lange Tradition. Die eigentlichen Wurzeln des Unternehmens liegen im feinen Tischlerhandwerk. Seit knapp hundert Jahren stellt Wetscher in den eigenen Werkstätten Möbel her und steckt derzeit mitten im kreativen Prozess der Produktion neuer Eigenkreationen voller Innovationskraft.

Zusammen mit den Innenarchitekten und den beteiligten Wohnpartnern wurde monatelang getüftelt, entwickelt und vorbereitet bis das neue Landart-Studio kürzlich in den Wohngalerien eröffnet werden konnte. „Echte Handarbeit ist langlebig, authentisch und heute auch international sehr gefragt. Bei der Wetscher Landart spürt man die Seele des Handwerkers,“ sagt Firmenchef Martin Wetscher.

Dabei geht es bei der neuen „Landart“ nicht um verschnörkelten Kitsch, Tiroler Abend-Stil und alpine Klischees, sondern um das neu interpretierte, moderne Leben am Land. Seinen Ausdruck findet es eben in Vollholzmöbeln, umgesetzt als feinstes Tischlerhandwerk. Warm in natürlichen Farben gehalten, manchmal romantisch – und vor allem einfach zum Wohlfühlen. Kombiniert wird dieser Zugang mit gewohnt internationalem Wohndesign führender Spitzenmarken und edlen Textilien und Accessoires. Italienische Designersofas beispielsweise gesellen sich selbstbewusst zu handwerklich gefertigten Möbeln aus den Werkstätten. Ergebnis ist eine ganz neue Wohnlichkeit. Moderne und Tradition treffen hier ohne Kulturschock aufeinander.

Die Wetscher Tischlerei

1912 gründete Franz Wetscher, als ehemaliger Knecht, der es zum Tischlermeister gebracht hatte, einen kleinen, feinen Handwerksbetrieb. Heute gehört die Tischlerei mit gut 40 bestausgebildeten Mitarbeitern zu den führenden Betrieben im Land und bietet Maßanfertigungen und Eigenkreationen, die von der Qualität der verwendeten Materialien über die handwerkliche Verarbeitung bis hin zu den funktionalen und ästhetischen Ansprüchen keine Wünsche offen lassen.

Von sich reden macht das Unternehmen auch mit originellen Veranstaltungen und Ausstellungen in Zusammenarbeit mit internationalen Designgrößen. Aufgrund seiner Einzigartigkeit ist Wetscher mit dem „Internationalen Interieur Award“ ausgezeichnet. Der Erfolg spricht für sich: Mit 100 Mitarbeitern setzt die Wetscher-Gruppe heute 25 Millionen Euro um.

 

Fotos: Wetscher

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