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Design
  • USM Haller
    Aktuelle Trends werden von den Möbelmachern bei USM konsequent ignoriert. So entsteht eine zeitlose Ästhetik, bei der die Form konsequent der Funktion folgt. Langlebig, individuell, flexibel und veränderbar sind die Grundprinzipien des Möbelbausystems. Schließlich, so die Überzeugung, ist Einrichten kein Zustand, sondern vielmehr ein Prozess.
  • Designklassiker von Thonet
    Die Erfolgsgeschichte des Möbelherstellers Thonet ist untrennbar mit der eines Stuhles verbunden. Mit ihm wurde die industrielle Fertigung revolutioniert und eine Stilikone zeitloser Eleganz geschaffen. Das war im Jahr 1859 und Firmengründer Michael Thonet hat damals ganz sicher nicht geahnt, dass er gerade den künftig meistgebauten Stuhl aller Zeiten entworfen hatte. Der schlichte Name des guten Stückes: „Stuhl Nr. 14“.
  • Fengtirolis
    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, einen Kuhfladen als Mitbringsel oder Kunstwerk zu verschenken? Nein? Vielleicht sollten Sie das. Hinter dem profan-klingenden Ansatz verbirgt sich eine wohldurchdachte Philosophie. Fengtirolis-Gründer Wolfgang Eder über den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn.
  • Armanis Design
    Im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai, eröffnete der italienische Designer Giorgio Armani heuer sein erstes Luxushotel. Durch und durch und bis ins kleinste Detail trägt es seine Handschrift, die von zeitloser, schlichter Eleganz geprägt ist. Die Gäste sollen hier eine neue Dimension der Gastfreundschaft erleben.
  • gabarage upcycling design
    Aus alten Fahrradschläuchen und Kabelbindern werden peppige Lampen, aus Kegeln schmucke Blumenvasen, die in Ihrem Heim jedenfalls ein Hingucker sind. „Upcycling“ heißt das Stichwort, bei dem scheinbar Wertloses nicht nur wiederverwertet, sondern aufgewertet wird. Das sozialökonomische Unternehmen „gabarage upcycling design“ fertigt Designerstücke und bietet gleichzeitig Langzeitsrbeitslosen Hilfe beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.
 Quelle: Gabarage

 Quelle: Gabarage

 Quelle: Gabarage

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Wie aus Müll Designerstücke und ein Sozialprojekt werden

Julia Hitthaler  06.08.2010

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Aus alten Fahrradschläuchen und Kabelbindern werden peppige Lampen, aus Kegeln schmucke Blumenvasen, die in Ihrem Heim jedenfalls ein Hingucker sind. „Upcycling“ heißt das Stichwort, bei dem scheinbar Wertloses nicht nur wiederverwertet, sondern aufgewertet wird. Das sozialökonomische Unternehmen „gabarage upcycling design“ fertigt Designerstücke und bietet gleichzeitig Langzeitsrbeitslosen Hilfe beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Design, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung bilden die Basis der Unternehmensphilosophie. Sozial benachteiligte Menschen, insbesondere ehemals Suchtkranke, bekommen eine Chance auf den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Die Mitarbeiter werden im handwerklichen Bereich, in Verkauf und Verwaltung geschult und bekommen nach Abschluss eines fünfstufigen Qualifizierungsmodelles ein Zertifikat einer externen Unternehmensberatung. Hierbei werden berufsspezifische sowie soziale Aspekte berücksichtigt und letztlich erhalten die Mitarbeiter Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Job.

Künstler und Designer entwickeln mit den Mitarbeitern hochwertige und ökologisch nachhaltige Designerstücke aus Altmaterialien und Gebrauschsgegenständen, deren Produktzyklen so verlängert werden. Da gibt es „Klassiker“ wie die Taschen aus alten Lkw-Planen, robuste Hocker aus Mülltonnen, Lampenschirme aus Röntgenbildern oder Regale aus ausgedienten Verkehrsschildern.

Ein besonderes Zuckerl wird Unternehmen geboten: So entwickelt Gabarage Werbemittel, give-aways und Büroeinrichtungen aus den Restmaterialien der jeweiligen Firmen. Diese können so ihren Kunden ganz individuelle kleine Präsente – anstatt der ewig gleichen Werbekugelschreiber oder –feuerzeuge – anbieten.

Der Gabarage-Schauraum befindet sich im 4. Wiener Bezirk in der Schleifmühlgasse 6. Hier finden Interessierte Unikate und die Standardproduktpalette.

Das Unternehmen hat bereits mehrfach Preise in den Bereichen Design, Innovation und Soziales abgeräumt. Die 1964 geborene Sozialarbeiterin Gabriele Gottwald-Nathaniel ist das Gesicht hinter „gabarage upcycling design“, das sie im Jahr 2002 gründete. Der Betrieb finanziert sich neben erwirtschafteten Eigenerlösen aus Mitteln des Anton Proksch Instituts und der Sucht- und Drogenkoordination Wien.

 

Fotos: Gabarage

Haute Couture aus der Provinz
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