Immobilien suchen Immobilien anbieten Ratgeber
Architektur
  • Abhängen im Flederhaus
    „Hängematten für alle“, heißt es heuer am Vorplatz des Wiener Museumsquartiers. Ein nachhaltiges Haus als Kunstobjekt, in dem sich in mehreren Stockwerken insgesamt 30 Hängematten befinden, lädt Passanten zum Verweilen ein.
  • Biografie aus Stein
    Vier Wände, die im rechten Winkel aufeinander treffen und obendrauf ein Dach. Das klassische Konzept eines Gebäudes und die Realität des Steinhauses am Ossiacher See haben ungefähr so viel gemeinsam wie Tag und Nacht. In Österreich lange verschmäht, wird es heute auf der ganzen Welt als Meisterwerk der modernen Architektur beachtet.
  • Ein Ökohaus selber Bauen
    Simon Dale aus Wales hat sich ein Haus gebaut. Das allein wäre nun nicht wirklich etwas Besonderes. Allerdings: Er hat es in vier Monaten und um nur 3000 Pfund errichtet. Heimwerkerkönige und Selbermacher, die es jetzt in den Fingern kribbelt, erfahren von „immotion“ wie das geht.
  • Skisprungschanze Holmenkollen
    Sportstätten können viel mehr sein als nur zweckdienlich. Schön zum Beispiel. Architektonische Glanzpunkte der vergangenen Jahre zeugen davon. Immotion blickt unter anderem zur neuen Skisprungschanze auf den Holmenkollen in Oslo.
  • Hangar7
    Vom Flugzeugmuseum über Sport und Talk für den eigenen TV-Sender bis hin zu Ausstellungen, Konzerten und Spitzengastronomie: Der Hangar-7 ist nicht nur architektonisch eine Augenweide, er verdient die oft missbräuchlich verwendete Bezeichnung „multifunktional“ tatsächlich.
  • Olpererhütte
    Von verschnörkeltem Alpenkitsch im Lederhosenstil über einfache Steinbauten bis zu primitiven, mitunter aber zweckmäßigen Blechbaracken, kommt dem „gemeinen Wanderer“ an Schutz- und Jausenhütten in den Bergen fast alles unter. Die vor Kurzem neu erbaute Olpererhütte hingegen ist ein Statement - hinsichtlich Form, Material und Ausstattung – und dabei dennoch nicht aufdringlich.
  • Ein Turmbau zu Innsbruck
    Knapp vier Jahre und zwei verworfene Entwürfe hat es gedauert, bis am früheren Postverteilerzentrum in der Innsbrucker Bruneckerstraße im Mai endlich die Bagger anrollen konnten. Startschuss für einen multifunktionalen Gebäudekomplex mit Day Spa, Shoppinggalerie und Büros und einem Designerhotel. Keine geringeren als die Designpäpste Philipp Starck und John Hitchcox errichten hier eines der weltbekannten YOO-Hotels.
  • Kunsthaus Graz
    Ein Gebäude, das mit seiner Umwelt kommuniziert? Das gibt es tatsächlich mit dem Kunsthaus in Graz. Es ist außerdem ein Spagat zwischen alt und neu, zwischen Beständigkeit und Vision sowie zwischen Architektur und Raum. Und dieser wurde bravourös gemeistert. Natürlich kommuniziert das Kunsthaus nicht von selbst, so weit sind wir noch nicht. Von Menschenhand computergesteuert nimmt das Gebäude Kontakt zu seiner Umwelt auf.
  • Congress Europahauses
    Seminare und Tagungen wo andere Urlaub machen Das neue Europahaus in Mayrhofen erfüllt höchste Ansprüche im Kongresstourismus
  • Weingut Gottschuly-Grassl
    Einhergehend mit der Steigerung der Weinqualität schaffen immer mehr Winzer die dazugehörige stilvolle und anspruchsvolle Architektur. Mit der Erkenntnis, dass Weinliebhaber zur Verkostung von Topweinen auch ein entsprechendes Ambiente bevorzugen, eröffnete vor kurzem die Winzer Familie Gottschuly Grassl vom gleichnamigen Weingut ein entsprechendes Umfeld in Höflein-Carnuntum.
  • Life Medicine Resort
    Ein frostiges Erlebnis wartet im Life Medicine Resort im steirischen Bad Gleichenberg. Bei minus 110 Grad Celsius kann hier gezittert werden. Warum man sich das freiwillig antun sollte? Weil es gegen Schmerzen hilft und außerdem Balsam für die Seele sein soll. Das Zentrum beeindruckt auch mit moderner Architektur, die eine Synergie mit dem 20 Hektar großen Kurpark mit seinen Baumriesen eingeht.
  • Wolfgang Tröger
    Jeglicher gestalterische Eingriff in unsere Umwelt hat Auswirkungen auf unser Leben. In positiver wie negativer Form. Er kann uns glücklich oder gar krank machen. Wie man mit dieser Verantwortung als Architekt umgeht, wohin sich das städtische Leben entwickelt, weshalb er sein Haus so liebt und welches Projekt er noch gerne umsetzen würde, erzählt der Münchner Architekt Wolfgang Tröger, der ein weiteres Büro in Tirol eröffnen will, im Gespräch mit immotion.
  • Expansion in die Slowakei
    Nach 14 Monaten Bauzeit und zwei Monaten Pre-Open ing-Betrieb wurde das Austria Trend Hotel Bratislava der Verkehrsbüro Group am 19. November 2009 offiziell feierlich eröffnet.
 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

 Quelle: Julia Hitthaler

Exklusive Flugzeuggarage

Julia Hitthaler  21.02.2011

| More

Vom Flugzeugmuseum über Sport und Talk für den eigenen TV-Sender bis hin zu Ausstellungen, Konzerten und Spitzengastronomie: Der Hangar-7 ist nicht nur architektonisch eine Augenweide, er verdient die oft missbräuchlich verwendete Bezeichnung „multifunktional“ tatsächlich.

Ein Flugzeughangar ist grundsätzlich nichts anderes als eine große Garage. Und genau so sehen die meisten dieser Gebäude auch aus: Sie sollen einen praktischen Zweck möglichst kostengünstig erfüllen. Über ihre Ästhetik wird meist nicht weiter nachgedacht. Nicht so bei Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz. Er beherrscht die Kunst des Inszenierens und Vermarktens perfekt. Hinzu kommen visionäre und oft gewagte Ideen, die auch umgesetzt werden. Wenngleich sich der erfolgreiche Unternehmer selbst meist lieber im Hintergrund hält.

Im Jahr 2003 wurde der Hangar-7 in Salzburg zwischen Flughafen und Gewerbegebiet eröffnet. Promis aus unterschiedlichsten Branchen geben sich hier die Klinke in die Hand. Die einzelnen Bereiche stehen sich dabei nicht im Weg, sondern ergänzen sich wie in einem organischen System.

Architekt Volkmar Burgstaller fasst die Überlegungen zu seinem Werk so zusammen: Für die Sammlung der Flugzeug-Oldtimer „Flying Bulls“ sollte ein adäquater Unterstand geschaffen werden. Grundidee war, um die Flugzeuge herum eine freigespannte Schale zu bauen – ein Synonym für den Himmel. Von außen betrachtet gleicht das Hauptgebäude einem Flügel. Fliegen, das sei die höchste Form der Mobilität und fasziniere die Menschen auf ganz besondere Art und Weise.

Eine teilweise im Boden versenkte Ellipse und zwei Glaszylindern bilden die Gebäudehülle. Die um die Längsachse gedrehte Ellipse bietet die größtmögliche Querschnittsfläche. Eine Spannweite von 66 mal 95 Metern wird bei einer Höhe von 14 Metern ohne eine einzige Stütze bewältigt. Die fünfgeschossigen Zylinder bieten Platz für Büros, Restaurant und Lounge.

Die Form des Gebäudes hat der Architekt im Windkanal optimiert. Auch über die Bemessung des Tragwerkes wurden so neue Erkenntnisse gewonnen. Form und Konstruktion stellten nämlich besondere Anforderungen an die Statik. Die Stahlträger sollten so schmal wie möglich ausfallen, um das Raumerleben wie geplant entstehen zu lassen. Schließlich wurde eine eigens dafür entwickelte Simulationssoftware eingesetzt.

Glas und Stahl dominieren als Materialien. 380 Tonnen Glas kamen zum Einsatz. 1754 Glastafeln finden sich in der Fassade, jede hat eine unterschiedliche Form. 1200 Tonnen wiegt die Stahlkonstruktion, außerdem wurden 14.000 m³ Beton verbaut. Das Gebäude überspannt eine Grundfläche von 4100 m², der Rauminhalt beläuft sich auf 64.300 m³.

Knapp unter dem Kuppeldach befindet sich die Threesixty Bar, von der aus man abends auf die Flugzeuge und Formel-1-Boliden hinabblicken kann. Zu erreichen ist sie über einen der frei gespannten Stege in der Halle.

HangART widmet jede Ausstellung einem anderen Land oder einer Region. Eine künstlerische Reise um den Globus, bei der insbesondere junge und innovative Künstler die Hauptrolle spielen. In außergewöhnlichem Rahmen und mit sich durch Wetter und Tageszeiten ständig verändernder Kulisse.

Im Restaurant Ikarus wird das Konzept der Gastköche gelebt. Jeden Monat schwingt ein anderer internationaler Spitzenkoch den Kochlöffel, auf den sich das Team in kürzester Zeit einstellen muss. Für Abwechslung auf der Speisekarte ist so immer gesorgt.

Zu Sport und Talk kommt schon einmal Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel vorbei. Bei Konzerten gaben sich Shaggy, Milow oder Gabriella Cilmi die Ehre.

Das Flugzeugmuseum selbst ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet.

 

Fotos: Julia Hitthaler

Anna Ausserer
Raus aufs Land
Wohnungspreise AT und DEU